Bad Homburg



Spielbank im Kurpark
Die Spielbank im Kurpark wurde am 23. Mai 1841 eröffnet.
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Mindestalter laut unseren Unterlagen: 18 Jahre.
Bitte vor dem Besuch beim Haus prüfen: Alter, Öffnungszeiten und Kleidung. Allgemeine Hinweise
Geschichte des Hauses
Landgraf Ludwig von Hessen-Homburg ließ 1838 das Brunnensälchen im heutigen Kurpark bauen. Am 23. Mai 1841 eröffneten die französischen Zwillingsbrüder Louis und François Blanc dort die Spielbank. Im Gegenzug für die Konzession finanzierten die Blancs ein Kurhaus mit Park im englischen Stil (1841–1843) und gaben dem Kurwesen den Aufschwung zum Weltbad.
François Blanc baute später auch das Casino in Monte-Carlo auf; deshalb wird die Bad Homburger Spielbank oft „Mutter von Monte Carlo“ genannt. Mit der Reichsgründung wurde das Spiel verboten, die Spielbank schloss 1872. Neu gegründet wurde sie 1949; sie zog wieder ins Brunnensälchen.
Fjodor Dostojewski war laut Tourist-Info ein häufiger Gast in Homburg.
So kommen Sie hin
- Vom Flughafen Frankfurt mit der S8 zum Hauptbahnhof (≈ 12 Min.), dort in die S5 Richtung Friedrichsdorf bis Bad Homburg (≈ 30 Min.).
- Vom Bahnhof fahren Busse zum Kurhaus; zu Fuß sind es bis zum Kurpark ≈ 20 Min. Die Spielbank liegt im Kurpark.
- Alternativ: U-Bahn U2 bis Bad Homburg/Gonzenheim.
Unterwegs und in der Nähe
- Kurpark – Von Peter Joseph Lenné geprägter Park, grünes Herz der Stadt.
- Kaiser-Wilhelms-Bad – Kuppelbau im Kurpark, entworfen von Louis Jacobi.
- Elisabethenbrunnen – Brunnen im Kurpark (siehe Foto).
- Russische Kirche – Orthodoxe Kirche im Kurpark, erinnert an die Zeit der russischen Gäste.
- Schloss Bad Homburg – Ehemalige Residenz der Landgrafen mit dem Weißen Turm.
Das Haus und der Ort
Die Spielbank liegt mitten im Kurpark, neben dem Kaiser-Wilhelms-Bad. Das Brunnensälchen wurde im Lauf der Zeit mehrfach erweitert; 2016 feierte das Haus, die François-Blanc-Spielbank, sein 175-jähriges Bestehen. Im großen Spielsaal wurde im Rahmen des Poesiefestivals aus Dostojewskis „Der Spieler“ gelesen.
Die Kurhäuser der Stadt haben eine wechselvolle Geschichte: Das erste (1841–1843) wurde 1860 durch einen Brand beschädigt, das zweite entstand 1861–1863. Das 1945 bei einem Luftangriff zerstörte Haus wurde ersetzt; das dritte Kurhaus wurde 1952 errichtet.
Bad Homburg trägt den Titelzusatz „Bad“ seit 1912. Nach 1888 war die Stadt Sommerresidenz von Kaiser Wilhelm II.; das Kaiser-Wilhelms-Bad im Kurpark (1887–1890) erinnert daran.
Termine
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